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Systemische Aufstellungsarbeit

Veröffentlicht in Systemische Aufstellungsarbeit

Was ist eine systemische Aufstellung?

Früher hieß die Systemische Aufstellungsarbeit noch reine Familienaufstellung, die sich auf Familien und ihre Probleme bezog, was sich heute zu einer anerkannten und  tiefenwirksamen, ganzheitlichen Methode entwickelt hat, die für Beziehungssysteme aller Art geeignet ist, sei es in Familie, im Beruf oder für Betriebe. Diese Methode stammt aus dem psychotherapeutischen Feld und dem systemischen Denken.
Sie ist auf alle Probleme und Systeme anwendbar, um menschliche Probleme zu lösen. Insofern schließt die systemische Aufstellungsarbeit Familienaufstellungen, Organisationsaufstellungen und Strukturaufstellung ein, denn es lässt sich mit jeder auch abstrakten Größe wie Wert, Ziel, Leben etc. und der gefühlsmäßigen Dynamik, die einen Menschen bewegt, arbeiten.

Der systemische Blick auf das Ganze unter einem bestimmten Aspekt, den der Aufsteller einbringt, ist entscheidend, sowie seine Gefühle und Emotionen dazu. Die Aufstellung wird von der Dynamik der Beziehungen: "Wie fühle ich mich an meinem Platz im Verhältnis zu den anderen?" geleitet. Es tauchen immer wieder Gefühle und Emotionen in Verbindung mit Körperimpulsen bei den Stellvertretern auf. Die Stellung im Raum und die Beziehungen im Raum zueinander geben den Spiegel der Realität des Aufstellers wieder.

TanzSeminar

Er kann seinen seelisch-geistig und körperlichen Zustand - wo der Schuh drückt - real im Raum und über die Stellvertreter anschauen.

Das meint im Spiegel der Beziehungen der Personen und ihrer Gefühle, Körperhaltungen und im Geschehen selbst kann sich der Klient/in selbst mit seiner Situation anschauen. Die Lösung entwickelt sich aus der Dynamik der Situation selbst.

Der Körper hat seine eigene Intelligenz und antwortet immer ehrlich; insofern finden seine Impuls und ihre Sontaneität große Berücksichtigung im Aufstellungsprozess. Sie geben Zeichen, wo der Weg der Lösung zu suchen ist, der sich aus dem Verborgenen, Ungesehenen hinaus ins Licht entwickelt.

Alles kann aufgestellt werden. Personen, Strukturen, Abstrakta. Menschen VERKÖRPERN das, was im jeweiligen System wichtig ist. Was wirkt, sind die Beziehungen der Menschen im Raum zueinander und das in der Struktur, in der sie sichtbar und fühlbar stehen. Diese Kraft ist TRANSPERSONAL, d.h.eine seelisch-geistig wirkende Kraft, die universal allen zugänglich ist und in dieser Form erlebbar wird. 

Das ist ein Phänomen jeder gut geführten systemischen Aufstellung, das immer wieder verblüfft. Es gibt unsichtbare Kräfte und Informationen, die wirken! Denn wir sind energetische Körper- und Geistwesen. Nur 5 % unserer Energie sind davon sichtbar als Masse, 95 % sind unsichtbar! Das Phänomen dieses transpersonalen Fühlens spricht für die Wirksamkeit und auch die Anerkennung dieser Methode, die schnell und kompakt Lösungen für Probleme aufzeigen kann.

 

  • Kurz zum Ablauf: In der Aufstellung bewegen alle "Stellvertreter" über ihre Wahr-Nehmung und Dynamik, die sie verspüren, die Aufstellung aus der Verstrickung (Anfangsaufstellung) in eine neue Ordnung, die Lösungen bringt und Harmonie für alle aufgestellten Personen im System fühlbar werden läßt (Schlussaufstellung). 

  • Eine Aufstellung ist ein Prozess, in dem Sie Ihr Eingebundensein in ihr Umfeld und in größere Zusammenhänge erleben. Persönliche Blockaden können in der Familie oder im Berufsleben begründet liegen. Das kann auch über längere Zeit / Generationen wirksam sein. Was unbewusst an Konflikt hier verborgen liegt, macht eine systemische Aufstellung SICHTBAR und fühlbar. Denn es "verkörpert" sich durch die Stellvertreter und ihre unmittelbaren Reaktionen und Wahrnehmungen. Das ist für jeden Neuen immer wieder phänomenal, wie so etwas sein kann und wirken kann!

 

 

UmarmungRuthkarin 4

Wie Gene weiterwirken, wenn ich es ihnen gestatte, wirken auch Familientraditionen, die im Denken und Fühlen geprägt wurden und sich häufig zu fix gebildeten Programme entwickeln. Oft schlummern diese unbewusst ins uns und äußern sich über Störfelder. So drängt ein Konflikt in das Bewusstsein und will gelöst werden. Insofern verstehen sich Krankheiten und Störungen auch als Symbole oder Wege, die erkannt werden wollen, um den Weg der Lösung und Gesundung zu gehen.

Man spricht in diesem Sinne auch von Familien-Skripten oder von Familien-Tabus, Dinge, über die  vielfach geschwiegen wurde. Das kann der Tod eines Kindes, ein Selbstmord, ein uneheliches Kind oder andere "Tabus" sein, die traditionell auf der Schattenseite des Lebens liegen und aus einem bestehenden System, einer Gemeinschaft ausgeschlossen wurden. Dort drückt der Schuh besonders.

Alles Verdrängte und Ausgeschlossene drängt schließlich nach Anerkennung und darauf, gesehen werden. Es verlangt nach Liebe. Denn Liebe ist die natürliche Ordnung des Menschen. Und so nannte B. Hellinger, einer der Begründer des Familienstellens, sein 1. Buch darüber:Ordnungen der Liebe. Um das geht es. Probleme, die meist in BEZIEHUNGEN begründet liegen, wieder in gelingende Beziehungen, in eine Ordnung der Liebe überzuführen, das wirkt heilend.

Der Mensch, der seine verfestigten, unbewussten und oft leidvollen Bilder und Einstellungen hinterfragt, kann dies in einer Aufstellung zu seinem Anliegen, aber auch zu einer Krankheit oder etwas anderem tun und damit einen Prozess in Bewegung bringen, der dem Suchenden durch die ganzheitliche Erfahrung des IN DEN RAUM STELLENS mithilfe seiner Stellvertreter einen neuen, heilsamen Blick gewärt, der eine Lösung in Sicht bringt und die Möglichkeit einer persönlichen Veränderung bietet.


Leitung:

Dr. med. Wolfgang Koelbl

Behandlungsdauer:

ca 2 Stunden einzeln, am besten in Aufstellungs-Seminaren, die immer auch das persönliche Anliegen berücksichtigen!

 

Info / Beratungsgespräch:

Dr. Ruth Koelbl, kostenlos

Alle Behandlungen sind sehr intensiv und höchst wirksam. Sie sind für Menschen gedacht, die sich Selbst erkennen und im Inneren erfahren wollen, die bereit sind, Ihr Bewusstsein verändern zu wollen, um zu wachsen. Eine Behandlung kann schon ausreichen, um lebensverändernde Weichen neu zu stellen.